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„Wenn
Sie wissen, wen Sie hier singen hören, sind Sie ein
wahrer Kenner“ – so moderierte ein bekannter
Radio-Mann jüngst die Erstaus-strahlung eines Slow
Club Songs an. Der Titel: „Every
Time We Say Goodbye“ von Cole Porter. Der
Sänger: 80er Rock-Ikone Hansi
Lang. Und niemand hätte das auf Anhieb erraten.
Von „Keine
Angst“ zu „Stardust“. Hansi Langs Lieder
aus den 80ern sind bis heute Hymnen geblieben. Doch der
Zugang zu den Musiktiteln seines neuen Programms entstand
bereits lange vor seiner Karriere als Rocksänger.
Schon in seiner Kindheit, als Sohn eines ihm unbekannten
amerikanischen Besatzungssoldaten, suchte und fand er
in den Lieder von Nat King Cole, Cole Porter, Billy Holiday
seine amerikanischen Wurzeln. Songs wie „Stardust“
blieben in all den Jahren in Seele und Ohr. Diese musikalischen
“Roots“ waren das Rüstzeug für seine
Erfolge in den frühen 80ern. In seinen damaligen
Liedern wie „Keine Angst“ traf er aber vor
allem durch seine Texte in deutscher Sprache den Nerv
der Zeit und wurde zu einer Ikone des New Wave.
Der Sänger
Hansi Lang, mit seiner ganz besonderen Stimme, die der
Blues- und Soulfarbe der ganz Großen um nichts nachsteht,
war zu dieser Zeit zwar auf der Bühne durch sein
Charisma spürbar. Seine große Begabung wurde
jedoch durch die poetischen Kampfansagen seiner damaligen
Texte überdeckt. Dem Traum, die Songs seiner Kindheit
auch neu zu interpre-tieren, kam er erst jetzt, fast 50jährig,
nach.
Die Geburt des Slow
Club.
Der Weg zur Erfüllung des musikalischen Traums führte
über eine Reunion mit dem langjährigen Freund
und Kollegen Thomas Rabitsch. Auf Drängen zahlreicher
Fans griffen Lang und Rabitsch die Idee auf, wieder gemeinsam
eine Bühne zu betreten. Zusammen mit Markus Spiegel,
dem Doyen und Kenner der österreichischen Musikszene,
stöberten sie auf der Spur jener berührenden
Titel im Fundus der Musikgeschichte.
Das Ziel: Ein intimes,
persönliches Programm.
Langs Wunsch: „In jedem der Songs muss etwas enthalten
sein, das mich berührt.“ Thomas Rabitsch, dessen
musikalisches Gespür seit Jahren für Erfolge
garantiert, sorgte durch moderne Überarbeitungen
dafür, dass Hansi Langs Stimme den Raum erhält,
der ihr zusteht. Er reduzierte üppige Arrangements
alter Originale auf das Wesentliche, eliminierte belastenden
Kitsch und kreierte Versionen, denen trotz kleinster Besetzung
nichts vom nötigen orchestralen Flair fehlt.
Slow Club bedeutet
vor allem aber auch den Einsatz von geschmackvollen Loops
und Grooves der Gegenwart. Unterstützt vom international
gefragten Wiener Elektroniker Wolfgang Schlögl –
„Sofa Surfer“ sowie „I-Wolf“ –bietet
der Slow Club ein Programm, das alle Sinne berühren
kann. Ein Erlebnis der besonderen Art.
In jedem Bild und in jedem Ton.
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